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Der Klassische weststeirische Schilcher
Im weststeirischen Hügelland reift ein Wein, der einzigartig auf der ganzen Welt ist – der Schilcher.

Er konnte sich seine Ursprünglichkeit und Besonderheit über mehr als zwei Jahrtausende erhalten. Der Schilcher zählt somit zu den ältesten Weinen Mitteleuropas.

Der Schilcher zählt zu den Rotweinen. Seinen Namen hat er auf Grund der „schillernden" Farbe – die Nuancen reichen von blassrosa über zwiebelfarben bis rubinrot – erhalten. Angebaut wird der Wildbacher auf sehr gutem, warmen Lagen bis zu einer Seehöhe von 600 Metern. Oft sind die Weinhänge sehr steil, so dass ein Maschineneinsatz kaum möglich ist und viele Arbeiten manuell gemacht werden müssen.







Schilchertrauben auf der Rebe

Die Weststeiermark zählt zu den kleinsten Weinbaugebieten von Österreich; dem Schilcheranbau ist nur eine Fläche von ca. 200 ha vorbehalten. Die durchwegs klein strukturierten Betriebe weisen eine durchschnittliche Anbaufläche von 0,45 ha pro Betrieb auf. Die meisten weststeirischen Weinbauern führen ihren Betrieb als Nebenerwerb. Viele haben einen Buschenschank oder betreiben nur Flaschenverkauf. Heute reicht die jährlich produzierte Menge Schilcher bei weitem nicht aus, um alle Schilcherfreunde zu versorgen.

Der Schilcher, der früher oft als „Heckenklescher", „Rabiatperle" oder „Faustschilcher" bezeichnet wurde, ist heute zu einem international gefragten Qualitätswein geworden.

 
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